Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein der Wärmewende und soll zum Ziel der Bundesrepublik, bis 2045 klimaneutral zu sein, beitragen. Das Land Niedersachsen strebt hierfür derzeit bereits das Jahr 2040 an. Das Niedersächsische Klimagesetz verpflichtet Kommunen des Ober- und Mittelzentrums zur Durchführung einer Wärmeplanung, um aufzuzeigen, wie sie vor Ort eine klimaneutrale Wärmeversorgung leisten können. Für die Stadt Barsinghausen ist die kommunale Wärmeplanung bis zum 31. Dezember 2026 zu erstellen.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, die Energieversorgung in Städten und Gemeinden nachhaltig zu gestalten. Sämtliche Gebäude sollen auf eine klimafreundliche, kosteneffiziente und treibhausgasneutrale Wärmeversorgung umgestellt werden – zum Beispiel durch Fernwärme und erneuerbare Energien. Die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse werden dabei selbstverständlich berücksichtigt.
Zum Hintergrund:
Die Wärmeversorgung in Deutschland ist für mehr als 50 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Da rund 80 Prozent davon derzeit noch mit fossilen Brennstoffen gedeckt werden, verursacht die Wärmeversorgung somit einen Großteil des bundesweiten CO2-Ausstoßes.